Monatliches Archiv: Juni 2019

Tägliche Bewegung in Schule: Kirchensportler fordern Bewegung der Politik

Die Diözesansportgemeinschaft Österreichs (DSGÖ) fordert, dass wieder Bewegung bei der Umsetzung von täglicher Bewegung in der Schule kommt. Sepp Eppensteiner vom DSGÖ-Vorsitzteam: „Der diesbezügliche Parlamentsbeschluss von 2015 wurde nicht umgesetzt, das muss jetzt endlich getan werden.“ Eppensteiner bekräftigt damit das langjährige Anliegen der österreichischen Kirchensportler. Der DSGÖ-Petition zur Einführung von täglicher Bewegung im Schulunterricht haben sich in den letzten Jahren viele prominente Kirchenvertreter wie etwa der Salzburger Erzbischof Franz Lackner angeschlossen.

Eppensteiner ist optimistisch, dass das Vorhaben jetzt an Fahrt aufnimmt, da auch zugkräftige Organisationen wie das Österreichische Olympische Komitee (ÖOC) und der Österreichische Skiverband (ÖSV) einen eindringlichen Appell an die Politik gerichtet haben. „Täglich Sport bzw. Bewegung ist die Voraussetzung für die Gesundheit unserer Kinder, weiters geht es darum, dass jedes Kind die Chance zur Bewegung erhält“, betont der DSGÖ-Verteter und ist froh über die starken Verbündeten.

Die DSGÖ sei für die tägliche Bewegung in der Schule, da sie Körper und Geist zugutekomme. Kinder bräuchten Bewegung, damit sie gesund und körperlich fit bleiben. Bewegung steigere darüber hinaus die geistige Fitness. Glaube und Sport seien gute Allianzpartner, und nicht zuletzt habe auch das Zweite Vatikanische Konzil die körperliche Bewegung in der Pastoralkonstitution „Gaudium et spes“ als sinnvollen Beitrag zur Entspannung und Kräftigung der Gesundheit sowie zum psychischen Gleichgewicht des Einzelnen und der Gesellschaft bezeichnet. Außerdem fördere Sport das Miteinander und sei Ausgangspunkt für Gespräche. Um die Bewegungsfreude Heranwachsender zu fördern, gelte es laut Eppensteiner aber nicht nur die Schule in die Pflicht zu nehmen. Auch das Elternhaus trage Verantwortung dafür, den Sport als Impuls für Lebensfreude, Gesundheitsvorsorge und Charakterbildung zu nutzen.

Text: Mag. Wolfgang Zarl

Scheibbs: Hochwürden & Co kicken gegen Asylwürdige & Co

Das Fußballteam Hochwürden & Co der Diözese St. Pölten kickt am Sonntag, 23. Juni, 17 Uhr, am Sportplatz Scheibbs gegen ein Team von Asylwerbern, „Asylwürdige & Co“. Prominenter Schiedsrichter ist der ehemalige Spitzenfußballer Paul Scharner, den Ehrenschutz hat der frühere Flüchtlingskoordinator Christian Konrad inne.

Kapitän und Pfarrer von Krems-St. Veit Franz Richter hofft auf viele Fans, da das Diözesanteam, das sich aus Priestern, Religionslehrern, Pastoralassistenten und engagierten Laien zusammensetzt, immer für einen guten Zweck spielt (Bild mit Altbischof Klaus Küng). Beim kürzlich stattgefundenen Benefizspiel und 25-Jahr-Jubiläum gegen eine Politikerauswahl waren z. B. in Neumarkt/Ybbs über 800 Zuschauer dabei, die für einen Sozialzweck spendeten.

Seit 26 Jahren locken die kirchlichen Kicker auf den Fußballplatz. In 90 Spielen gegen Politiker, Mitbrüder und Prominenten-Teams haben die Fußballer bisher fast 200.000 Euro Reingewinn für den guten Zweck erspielt. In Scheibbs werden damit Sprachkurse für Flüchtlinge unterstützt. Pfarrer Richter: „Damit tragen wir Glaube und Kirche auf spielerische Weise ein Stück weit in die Welt von heute.“ Am 23. Juni ist in Scheibbs Gelegenheit, die beiden Teams anzufeuern und mit ihnen anschließend zu feiern.

Sepp Eppensteiner, Vorsitzender der Diözesansportgemeinschaft, betont: „Es ist eine Win-win-Situation. Die Zuschauer erleben eine fröhliche Fußballpartie mit ihren Priestern bzw. kirchlichen Mitarbeitern und der Erlös hilft Menschen in Not. Sie tragen damit ein positives Bild von Kirche in die Welt und auf die Fußballplätze hinaus!“

Bilder: Kibu 24-7-1Hochwürden und Co_Gruppe.jpg (Wolfgang Zarl): Diözesanes Team Hochwürden & Co. Hochwürden und Asylwerber.jpg (zVg): Ankündigungsfoto

Kirchensportler bei Langen Nacht der Kirchen

Kirchensportlerinnen und Sportler trommelten die Lange Nacht im Rhythmus des Herzschlages ein. Viele Besucherinnen und Besucher kamen und nahmen die Angebote war.

Die Spielgeräte wurden nicht nur von den Kindern ausprobiert, auch Erwachsene versuchten sich in punkto Geschicklichkeit. Für das leibliche Wohl war natürlich auch gesorgt um gestärkt vielleicht das eine oder andere Schachspiel zu gewinnen.

Die Pfarre Hürm erhielt von der DSG St. Pölten finanzielle Unterstützung, persönliche Mithilfe durch Vorsitzende Stellvertreterin der DSG St. Pölten, Gertrude Zeilinger.  Beim Abseilen vom Kirchturm unter dem Motto „Ich hänge an meiner Kirche“ stellten sich einige Damen und Herren der Herausforderung.

Foto: Zeilinger Gertrude