Monatliches Archiv: Februar 2019

Diözesansportgemeinschaft bietet Fairtrade-Fußbälle

Der Diözesansportgemeinschaft (DSG) ist ein großes Anliegen, dass Pfarren, Jungschar und Jugendgruppen mit Fairtrade-Fußbällen kicken können.

Bischof Alois Schwarz und DSG-Vorsitzender Sepp Eppensteiner freuen sich, dass diese Fairtrade-Fußbälle ab sofort im Behelfsdienst der Diözese St. Pölten gekauft werden können. „Umwelt liegt uns am Herzen, beim diözesanen ‚Fair Kick‘-Ministrantenturnier sind (ODER GLEICH AUF WAREN UMSTELLEN) die Bälle schon im Einsatz.“ Fairtrade bedeutet ua., dass die Arbeiter, die diese Bälle herstellen, einen fairen Lohn bekommen und dass keine Kinderarbeit im Spiel ist. Weiters werden Bälle umweltfreundlich erzeugt. Kontrollen und das Fairtrade-Siegel garantieren außerdem demokratische Organisationsstrukturen und sichere Arbeitsbedingungen.

Die Bälle sind beim Behelfsdienst der Diözese St. Pölten erhältlich: Bestellungen bitte an pd.behelfsdienst@kirche.at oder telefonisch unter 02742/324/3387. Unkostenbeitrag € 25,95 (+ Porto).

Abdruckgenehmigung (Fußball): Josef Denk (www.eza.cc)

Foto: Wolfgang Zarl

Stift Melk wird für Ministranten zum Fußball-Olymp

Für das große Ministrantenturnier am kommenden Samstag im Stift Melk konnten sich 25 Teams qualifizieren. Sie spielen unter dem Motto „Fair Kick“ um den begehrten Titel. Organisiert wird das Turnier von der Diözesansport-gemeinschaft und der Jugendpastoral, auch viele Mädchen sind darunter. Den Organisatoren ist es wichtig, dass die Minis viel Spaß haben und eine fröhliche Kirche erleben. Nach einem sportlichen Segen wird den ganzen Tag gespielt. Als Mitfavoriten gelten wieder die Amstettner Ministranten, die vom 92-jährigen Trainerfuchs Pater Roman Stadelmann – einem Salesianer Don Boscos – trainiert werden.

Foto: Wolfgang Zarl

Ministrantenturnier_Pfarre Amstetten Herz Jesu:  das Team von Amstetten Herz Jesu mit Pater Roman Stadelmann sowie dem Vorsitzenden der Diözesansportgemeinschaft Josef Eppensteiner.

Priester-EM: Österreich kickt um Platz 9-12

Österreichs Priesternationalmannschaft bot in der Vorrunde der Priester-Europameisterschaft in Montenegro hervorragende Leistungen, hatte aber letztlich Pech. Die Gruppengegner Albanien und Serbien konnten das österreichische Aufgebot schlagen, Mitfavorit Slowakei und – doch etwas überraschend – Kosovo waren doch zu stark. Daher spielt man um die Ränge 9-12. Die Stimmung sei dennoch hervorragend, nicht nur unter der österreichischen Mannschaft, sondern allgemein. Viele Fans feuern Montenegro an, in dessen Auswahl – bei nur rund 30 Priestern ist das Wort Auswahl vielleicht ein wenig fehl am Platz – sogar ein Bischof mitspielt. Über 200 Priester aus 18 Ländern kicken bis Freitag um den EM-Titel mit. Dazwischen gibt es kulturelle Besichtigungen und die Geistlichen werden auch feiern und ihr nationales Liedgut zum Besten geben.

Kapitän und Pfarrer von Ybbs, Hans Wurzer, berichtet: „Ein erster Höhepunkt war die Eröffnungsmesse mit den erwähnten über 200 Priestern sowie drei Bischöfen.“ Gespielt wird in Bar, einer Stadt an der Ostküste der Adria. In Bar und anderen Küstenstädten leben einige Tausende Katholiken, vor allem ethnische Albaner und Kroaten.

Text und Foto: Wolfgang Zarl –  Priester-EM in Montenegro


EM der Priester in Montenegro startet

Im Zentrum stünden völkerverbindende Zeichen: neben den Gottesdiensten seien die Begegnungen ganz wichtig. Auch Kultur sowie Ausflüge stünden am Programm. Jede Nation bringe ihr Liedgut mit, bei „I am from Austria“ von Rainhard Fendrich gebe es immer Gänsehautstimmung. Dazu komme Seelsorge unter Seelsorgern. Priester berichten, wie sehr außerhalb Europas die Freiheit der Christen eingeschränkt sei. Mit den Ukrainern werde viel über den bewaffneten Konflikt im Land gesprochen.

Unser Nationalteam setzt sich aus Priestern aus sechs Nationen zusammen, Kapitän Wurzer kann aus über 3000 österreichischen Pries¬tern auswählen. Das 15-köpfige Team fährt die rund 1200 Kilometer per Auto.

Kraft schöpfe das Team aus einem besonderen „Ruf“, so Wurzer: „Um uns richtig zu motivieren, ruft das Team vor jedem Spiel ein ehrfurchtsvolles, kraftvolles, dreifaches ‚Halleluja‘“. Das Team „erkickte“ im Vorjahr Rang 6 bei der EM in Brescia (Italien). Das ist das beste Resultat seit Jahren. Meist wird bei den Spielen für Menschen in Not gespielt, im September begeht die Nationalmannschaft das 25-jährige Bestehen. Wurzer freut sich über die „breite Unterstützung“, die man bekomme: „Viele drücken uns die Daumen, manche beten sogar dafür, dass wir gewinnen.“ Gewinnen sei nicht alles, aber sein Team sei doch hochmotiviert.

Text und Foto: Wolfgang Zarl

Unsere Priester wollen Europameister werden

Angeführt wird die göttliche Truppe, in der mehrere NÖ-Priester kicken, von Hans Wurzer …

Montenegro hat gerade einmal 29 Priester, da muss sogar der Bischof mitkicken“, schmunzelt Hans Wurzer, Pfarrer von Ybbs und Kapitän der österreichischen Priesterfußballnationalmannschaft. Montenegro trägt heuer vom 25. Februar bis 1. März das Turnier aus, an dem 18 Teams teilnehmen, darunter große katholische Länder wie Polen, aber auch solche, wo die Katholiken eine Minderheit sind. Etwa Kosovo, Weißrussland oder Kasachstan. Das kasachische Team wird übrigens vom Arbesbacher Missionar P. Leopold Kropfreiter verstärkt.

Für den kleinen Balkanstaat sei die Ausrichtung der EM „eine Riesen¬ehre“, so Wurzer. Österreich organisierte das Turnier 2015 in St. Pölten. Der Ybbser Pfarrer erhofft sich eine Platzierung unter den „Top 10“, als Vorbereitung trainierte er mit Priestern aus ganz Österreich in Purgstall und St. Martin/Ybbsfelde. Je mehr junge Priester ein Land habe, desto größer seien die Chancen. Wurzer zählt die Slowakei, Portugal und Vorjahressieger Polen zu den Favoriten. 25 Jahre Nationalmannschaft Im Zentrum stünden völkerverbindende Zeichen: neben den Gottesdiensten seien die Begegnungen ganz wichtig. Auch Kultur sowie Ausflüge stünden am Programm. Jede Nation bringe ihr Liedgut mit, bei „I am from Aus¬t¬ria“ von Rainhard Fendrich gebe es immer Gänsehautstimmung. Dazu komme Seelsorge unter Seelsorgern. Priester berichten, wie sehr außerhalb Europas die Freiheit der Christen eingeschränkt sei. Mit den Ukrainern werde viel über den bewaffneten Konflikt im Land gesprochen. Unser Nationalteam setzt sich aus Priestern aus sechs Nationen zusammen, Kapitän Wurzer kann aus über 3000 österreichischen Pries¬tern auswählen. Vom 15-köpfigen Team kommen 5 aus Niederösterreich. Sie fahren 1200 Kilometer per Auto.

Kraft schöpfe das Team aus einem besonderen „Ruf“, so Wurzer: „Um uns richtig zu motivieren, ruft das Team vor jedem Spiel ein ehrfurchtsvolles, kraftvolles, dreifaches ‚Halleluja‘“.

Das Team „erkickte“ im Vorjahr Rang 6 bei der EM in Brescia (Italien). Das ist das beste Resultat seit Jahren. Meist wird bei den Spielen für Menschen in Not gespielt, im September begeht die Nationalmannschaft das 25-jährige Bestehen. Wurzer freut sich über die „breite Unterstützung“, die man bekomme: „Viele drücken uns die Daumen, manche beten sogar dafür, dass wir gewinnen.“ Gewinnen sei nicht alles, aber sein Team sei doch hochmotiviert.

Bericht und Foto:  Wolfgang Zarl

Diözesansportgemeinschaft lud zur großartigen Wintersportwoche

120 Teilnehmer waren bei der Wintersportwoche der Diözesansportgemeinschaft (DSG) und des Katholischen Familienverbandes in Wagrain dabei. Josef Eppensteiner, Vorsitzender der DSG, verweist auf die „großartige Atmosphäre unter den Sportlern“, weiters habe es hervorragende Pistenverhältnisse gegeben.

Aber auch im Quartier „Oberwimm“ gibt es viele Freizeitaktivitäten, die den Urlaub kurzweilig machten. Höhepunkt war der stimmungsvolle Gottesdienst mit dem Ybbser Pfarrer Hans Wurzer unter freiem Himmel und großartigem Panorama, der „Gottes wunderbare Schöpfung zum Ausdruck brachte“. Eppensteiner betont, dass die Wintersportwoche für alle offen sei. Die Veranstaltung stehe für Sport, Gemeinschaft, viel Gaudi, Familie und für christlich-spirituelle Angebote. Organisiert wurde die Skiwoche vom Team rund um Anton Mayringer. Die Sportwoche in den Semesterferien spricht vor allem Familien an, diese wird auch 2020 wieder angeboten.

Foto: Anton Mayringer