Monatliches Archiv: März 2019

DSG – Fußwallfahrt nach Mariazell – abgesagt

„Sei gesegnet wenn du gehst“ unter diesem Motto veranstaltet die DSG St. Pölten eine Fußwallfahrt nach Mariazell.

Abmarsch ist am Samstag, 18. Mai 2019 um 8.30 Uhr vom Bahnhof Gösing an der Mariazellerbahn 1, 3221 Puchenstuben. Anfahrt per Auto oder Bahn möglich.

Vorsitzender Josef Eppensteiner wird die Gruppe führen. Es besteht die Möglichkeit, je nach eigener Kondition, ab Bahnhof Erlaufklause oder Bahnhof Mitterbach (Gemeindealpe) im Zug weiter zu fahren bis Mariazell.

Ankunft in Mariazell:  ca. 13.00 Uhr

Hl. Messe in der Basilika: 14.00 Uhr

Gemeinsames Mittagessen: 15.15 Uhr im Gasthaus Ochsenwirt, Arthur-Krupp-Platz 3, 8630 Mariazell

Rückfahrt: Individuell wie Anfahrt

Veranstaltung nur bei Schönwetter!

Anmeldung und Information bis 16. Mai 2019 unter: +43(0)2742 / 324 – 3387 oder dsg.stpoelten@kirche.at

Mitbringen: Getränk, Jause, gutes Schuhwerk, Regenschutz

Folder zum Herunterladen

Foto: Kommunikationsreferat

Sportbischof und Diözesansportgemeinschaft kritisieren Doping scharf

Sportbischof Alois Schwarz unterstreicht die kritischen Worte von Papst Franziskus anlässlich der aktuellen Doping-Diskussion. Der Papst erklärte kürzlich vor Spitzenvertretern des internationalen Radsports, wenn Athleten für andere Interessen wie Prestige und Profit instrumentalisiert würden, entstehe eine „Unordnung, die den Sport verschmutzt“. Doping sei Ausdruck von „Unehrlichkeit sowie mangelnden Respekts für sich und die Gegner“. Sportbischof Schwarz ergänzt, Doping ist unfair und verletze alles, wofür Sport steht: Teamgeist, Fairness, Freude an der Sache, Begeisterung, aber auch harte Arbeit, echte Mühe und Disziplin. Für Sportlerinnen und Sportler selbst ist es auch grob fahrlässig gegenüber dem eigenen Körper. Alle Bemühungen müssen daher dahin gehen, hier auch ein Umdenken in manchen Disziplinen des Leistungssports herbeizuführen. Die Bemühungen des ÖSV sollten hier genannt werden, gleichzeitig ist noch viel zu tun. Hinschauen ist die Devise, im Training, in der Rekrutierung und bei den Wettkämpfen. Sponsoren, Geld und Profit dürfen auch im Profisport nicht die oberste Maxime werden.

Sepp Eppensteiner vom Vorsitzteam der Diözesansportgemeinschaft Österreichs (DSGÖ) erklärt: „Doping ist auf das Schärfste zu verurteilen, weil es Menschen schädigt und zu unfairem Wettbewerb führt.“ Der DSGÖ ist es wichtig, dass es „nicht Leistungssteigerungen und Rekorde um jeden Preis geben soll“. Vielmehr seien „ehrlicher Sport mit Respekt für sich selbst und den Mitmenschen gefragt“. Weiters erinnert Eppensteiner daran, dass Sportler/innen Vorbilder für viele Jugendliche sind, unfaire Athleten stellen Werte wie Gerechtigkeit, Fairness und soziale Verantwortung in Frage. Aus christlicher Perspektive sei die Umkehr ein wichtiger Aspekt: „Wer gedopt hat, sollte sich aus dem Spitzensport zurückziehen und gestehen. Das ist wahre Größe.“ Beim Doping erwischte Sportler/innen würden sich leider zu oft als Opfer sehen, oftmals gebe es keine echte Reue oder bloß Selbstmitleid, dass man erwischt wurde. Wer aber bereue, den solle man nicht weiter moralisch verurteilen, denn aus ethischer Sicht sei die Vergebung wesentlich für Christen und Kirche. Jede und jeder verdiene eine zweite Chance.“ Auch der Olympiaseelsorger und Heiligenkreuzer Pater Johannes Paul Chavanne, äußerte sich mit großer Kritik: „Unter den 10 Geboten gibt es eines, das lautet ‚Du sollst nicht lügen‘. Damit ist alles gesagt“, findet Chavanne klare Worte. Fairness und Ehrlichkeit werden durch Doping massiv untergraben und schaden dem Sport weltweit. „Sportliche Erfolge, die durch Doping erreicht werden, sind unehrlich und unfair den anderen gegenüber und korrumpieren den Sport“, so Chavanne und fügt persönlich hinzu: „Ich könnte erschummelte Erfolge mit meinem Gewissen nicht vereinbaren.“

Text: Wolfgang Zarl

Foto: Diözese St. Pölten

Scheibbser Ministranten gewinnen diözesanes Fußballburnier „Fair Kick“

Beim Ministrantenturnier „Fair Kick“ der Diözese St. Pölten im Stift Melk erspielte die Pfarre Scheibbs den Sieg: sowohl bei den älteren als auch bei den jüngeren Jahrgängen.

Insgesamt nahmen 20 Teams teil – darunter auch von der Jungschar und von der Katholischen Jugend. Die Fair Play-Wertung holte sich die Pfarre Schrems. „Sportpfarrer“ Franz Richter, erteilte zu Beginn den Segen.

Am wichtigsten war es, dass die Ministranten eine junge, bunte, fröhliche Kirche erlebten. Das Turnier wurde von der diözesanen Jugendpastoral und von der Diözesansportgemeinschaft (DSG) organisiert. DSG-Vorsitzender Sepp Eppensteiner: „Es war eine tolle Veranstaltung mit vielen Fans, ich bedanke mich bei den Helferinnen und Helfern, die dieses Turnier ermöglichten.“

Foto: Wolfgang Zarl

Priester-EM: Österreich holt Rang 11, Portugal wird Europameister

Das Team rund um Pfarrer Hans Wurzer gewinnt in Montenegro den Fair Play-Titel. Bei der Priesterfußball-Europameisterschaft in Montenegro schaffte Österreich nach dem abschließenden Spiel gegen Weißrussland Platz 11 unter 18 teilnehmenden Nationen. Mit diesem Ergebnis zeigte sich Österreich grundsätzlich zufrieden. Insgesamt spielten über 200 Priester bei dem Turnier mit. Der Sieg ging an Portugal, dahinter folgten Bosnien, Polen und Kroatien. Damit setzten sich die Favoriten durch, meist holen jene Länder den Titel, die über einen großen Pool an jungen Priestern verfügen. Eine Kategorie gewann Österreich, die am Montag begann und am Freitag mit einem Gottesdienst endete: aufgrund ihrer wenigen Fouls, holten sie den „Fair Play“-Titel. Im Jahr 2020 wird das Turnier im tschechischen Prag ausgetragen.

Hans Wurzer, Kapitän, Tormann und Pfarrer von Ybbs (Bezirk Melk), berichtete von einer großartigen Stimmung bei der EM in dem kleinen Balkanstaat, der nur wenige Tausend Katholiken zählt. Zum Wesen der Priester-EM zählen kulturelle Besichtigungen und Feierlichkeiten, bei denen die Geistlichen ihr jeweiliges Liedgut fröhlich zum Besten geben. Wurzer schwärmt von der Gastfreundschaft in dem Land. Das habe auch speziell ihm gegolten, erzählt der Pressebetreuer des Teams, Wolfgang Zarl: „In der Halle erschallte bei Auftritten von Wurzer stets anfeuerndes ‚Hans, Hans, Hans‘-Rufe.“ Außerdem seien die stimmungsvollen Gottesdienste der über 200 Seelsorger ein „wunderbares, ja fantastisches Erlebnis“. Mit den Priestern feierten ua. der Nuntius in Montenegro sowie mehrere Bischöfe. Die Priester der verschiedenen Länder seien einerseits von ihrer Kultur her ganz unterschiedlich, andererseits sei man als Kirche doch eins.

In Österreich zeigt man sich mit dem Ergebnis zufrieden. Sepp Eppensteiner von der Diözesansportgemeinschaft Österreichs (DSGÖ) erklärte: „Wir gratulieren den Priestern zu diesem schönen Erfolg! Sie haben Österreich großartig vertreten und man spürte die Lebensfreude dieser sportlichen Priester.“ Man wisse von vielen, dass sie den Österreichern den Daumen  gedrückt haben.

25 Jahre Priesternationalmannschaft

Die österreichische Nationalmannschaft setzt sich aus Priestern aus mehreren Nationen zusammen, Kapitän Wurzer kann aus über 3000 österreichischen Priestern auswählen. Im Herbst wird das populäre Team 25 Jahre alt. Motivation schöpfe das Team aus einem besonderen „Ruf“, so Wurzer: „Um uns richtig zu motivieren, ruft das österreichische Team vor jedem Spiel ein ehrfurchtsvolles, kraftvolles, dreifaches ‚Halleluja’“.

Das Team war zuletzt stark im Aufwind, im Februar erkickte man den 6. Rang bei der Priester-Halleneuropameisterschaft in Brescia (Italien). Das ist das beste Resultat seit vielen Jahren. Nach der Hallen-EM gibt es mehrere Spiele, etwa gegen Promi-Teams oder andere Nationalmannschaften. Meist wird bei den Spielen für Menschen in Not gespielt.

Foto (Wolfgang Zarl / honorarfrei): Priester-EM in Montenegro mit österreichischer Beteiligung