Monatliches Archiv: September 2021

Kirchensportler würdigen Pionier der Olympia-Seelsorge

Vor genau 40 Jahren, am 20. September 1981, ist Österreichs erster „Olympia-Kaplan“ im Alter von nur 42 Jahren verstorben. Fritz Pechtl, der in Sarajewo zur Welt kam, kam nach den Wirren des Zweiten Weltkrieges nach Wien, wo er zum Priester geweiht wurde und zuletzt in der Pfarre St. Anton im 10. Bezirk gewirkt hat. 1972 fühlte man kirchlicherseits beim Österreichischen Olympischen Komitee (ÖOC) vor, ob ein Seelsorger für die Sportlerinnen und Sportler erwünscht ist. „Das OÖC stimmte damals zu, weil es zwischen den großen Machtblöckken in Ost und West und dem Beginn eines gewissen Gigantismus im Spitzensport damals durchaus erwünscht war, eine geistliche Begleitung zu bekommen“, erinnert sich Pechtls Nachfolger, der in Amstetten wirkende Salesianerpater Bernhard Maier, der bis 2012 die Funktion innehatte und der wiederum vom Zisterzienserpater Johannes Chavanne abgelöst wurde. Pater Maier weiter: „Fritz Pechtl wäre gerne in seinem Geburtsort Sarajewo bei den Olympischen Spielen 1984 dabei gewesen, aber dazu kam es leider nicht mehr.“ (mehr …)

DSGÖ: Sport muss wieder in Bewegung kommen

Die Diözesansportgemeinschaft Österreichs (DSGÖ) fordert eine breite gesellschaftliche Unterstützung, damit „der Sport nach dem Corona-Lockdowns wieder in Bewegung“ kommt. Laut Statistik Austria waren 2017 noch 2,1 Millionen Österreicher in einem Sportverein aktiv, jetzt sind es nur mehr 1,6 Millionen. Gerade bei kleinen Kindern und bei 16- bis 19-jährigen Jugendlichen gebe es „einen erschreckenden Rückgang: rund 50 Prozent weniger junge Menschen üben Sport in Vereinen aus“, so das DSGÖ-Vorsitzteam Pepi Frank und Sepp Eppensteiner. Die beiden Kirchensportler begrüßen ausdrücklich, dass die Bundesregierung dem mit der finanziellen Förderung von Mitgliedschaften in Sportvereinen oder mit dem „Langen Tag des Sports“ am 24. September entgegenwirken will. (mehr …)

DSG unterstützt Kindertanzgruppe

Kreativer Tanz

Sich zur Musik bewegen, die Freude im Tanz spüren und gemeinsam Choreographien entwickeln – dazu lädt Tanzpädagogin Isabella Isenbart und die Diözesansportgemeinschaft St. Pölten ein. Im Pfarrsaal der
Pfarre St.Pölten St. Johannes-Kapistran, am Montag, 27. September 2021 von 16.00 – 17.00 für die 6 – 9 jährigen und von 17.00 – 18.00 für die 10 -13 jährigen Kinder und Jugendliche geht es los.

Zu meiner Person: Ich habe längjährige Erfahrung als Tanzpädagogin. In den vergangenen 11 Jahren im IMA (Integratives Montessori Atelier St. Pölten) und hab eine Praxis für Cranio-Sacrale und Viszerale Behandlung in Herzogenburg. In Tanzschulen Österreich und Rom gearbeitet und auf You tube IMA Schule kann man unsere Tanzvideos vom letzten Jahr sehen… und das Abschiedsvideo.

Anmeldungen und Informationen bei: Isabella Isenbart Tel. 0676/7569 464 oder ja.isa@gmx.at

Foto und Text: Isabella Isenbart

DSGÖ zu Paralympics: Großartige Bilder von Leistungen der Athleten

Österreichs Kirchensportler zeigen sich begeistert von den zu Ende gegangenen Paralympics in Tokio. Sepp Eppensteiner und Pepi Frank vom Diözesansportgemeinschaft Österreich-Vorsitzteam würdigen die Athletinnen und Athleten, dass sie trotz ihrer Behinderungen Wege fanden und finden, „um Topergebnisse zu liefern, die oftmals kleinen Wundern ähneln“. Eppensteiner und Frank hoffen, dass die Spiele dazu motivieren, dass Leistungen von Menschen mit Behinderungen öfters vor den Vorhang geholt werden und andererseits noch mehr Personen mit oder ohne Behinderung den Gesundheitswert von Sport erkennen. (mehr …)

Diözesansportgemeinschaft lädt zur Aktion „Wir radeln in die Kirche“

Das „Radland Niederösterreich“ und die Diözese Wien und St. Pölten sowie die Diözesansportgemeinschaft werben speziell in der Schöpfungszeit, die von 1. September bis 4. Oktober dauert, zu Fuß, mit dem Rad oder anderen umweltfreundlichen Gefährten in die Kirche zu kommen. Für den Sonntag, 19. September, wurde wieder ein „Wir radeln in die Kirche“-Aktionstag ausgerufen. Das „Radland NÖ“ bietet zahlreiche weitere Informationen und Textbausteine für Gottesdienste. Bewährt haben sich Fahrradsegnungen nach dem Gottesdienst, Sternfahrten zwischen Nachbarpfarren oder auch Pfarrcafés mit biologischen, regionalen, saisonalen und fair gehandelten Köstlichkeiten. (mehr …)