„Wir radeln in die Kirche“ am 20. September 2026

Anlässlich der christlichen Schöpfungszeit lädt die Diözesansportgemeinschaft Österreichs (DSGÖ) mit anderen Unterstützern am Sonntag, dem 20. September 2026, zur österreichweiten Mitmach-Aktion „Wir radeln in die Kirche“ ein. Ganz nach dem Motto „Bewegung und Umweltschutz verbinden“ sind alle Gläubigen und Sportbegeisterten aufgerufen, das Auto stehenzulassen und den Weg zum Sonntagsgottesdienst mit dem Fahrrad, dem Scooter oder zu Fuß zurückzulegen – wenn es möglich ist.

Ein starkes Zeichen für den Klimaschutz und die eigene Gesundheit setzen: Das ist das Ziel der bereits traditionellen Initiative „Wir radeln in die Kirche“. Der Aktionstag fällt mitten in die weltweite Schöpfungszeit (1. September bis 4. Oktober), in der die Kirchen besonders dazu aufrufen, Verantwortung für die Natur zu übernehmen.

Klimaschutz und Lebensfreude im Einklang
Für den DSGÖ-Vorsitzenden Sepp Eppensteiner steht fest, dass aktiver Umweltschutz im Alltag beginnt: „Die Schöpfungszeit erinnert uns daran, dass uns unsere Umwelt nicht einfach unbegrenzt zur Verfügung steht. Gerade beim Sport erleben wir, wie wertvoll eine intakte Natur ist.“ Dabei gehe es jedoch keineswegs um Verzicht, sondern vielmehr um echte Lebensfreude. „Wer Kurzstrecken zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurücklegt, tut sich selbst, dem eigenen Körper und dem Klima etwas Gutes.“

Bewegte Kirche in ganz Österreich
Die Aktion richtet sich an Pfarren, Familien, Sportgruppen und Einzelpersonen im ganzen Land. Viele Pfarren verbinden den Aktionstag am 20. September mit gemeinsamen Fahrrad-Sternfahrten zur Kirche, anschließenden Fahrradsegnungen oder kleinen Pfarrcafés, bei denen regionale Produkte im Mittelpunkt stehen.

„Sport vermittelt Fairness und Respekt. Diesen Respekt sollten wir auch unserer Umwelt entgegenbringen“, betont Eppensteiner. „Ein Weg zur Kirche mit dem Rad ist eine wunderbare Gelegenheit, das Handy wegzupacken, die Augen zu öffnen und die Schönheit der Schöpfung ganz bewusst wahrzunehmen.“

Die DSGÖ lädt alle Pfarren und Gläubigen herzlich dazu ein, sich zu beteiligen, Fotos von ihren gemeinsamen Radtouren zu teilen und so Teil einer „bewegten Kirche“ zu werden.