„Wunder vor Horn“: Entzücken bei Public Viewing in Georgs-Kirche
Der späte Ausgleich zum 3:3 gegen Algerien bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Amerika erinnert fast einen Gottesbeweis, schmunzelt Sepp Eppensteiner, Vorsitzender der Diözesansportgemeinschaft St. Pölten, der aber gleich hinzufügt, dass Gott wohl in anderen Dimensionen denke, als dieser oder jener Nationalelf zu helfen. Für Österreich bedeute dies einen Freudentaumel, der ein großartiges Gemeinschaftsgefühl bringe. Viele Priester hätten die Diözesansportgemeinschaft informiert, wie groß die Begeisterung sei. Das Spiel gegen Algerien sei zwar nicht sehr ansehnlich gewesen, aber aufgrund der Spannung und des Happy Ends ein „denk- und merk-würdiges“, so DSG-Vorsitzender Eppensteiner.
Ein Beispiel für die Euphorie war frühmorgendliche Public Viewing in der Georgs-Kirche in Horn. Pfarrer P. Clemens und sein Seelsorgeteam luden dazu ein – und die Kirche war übervoll. „Es war ein unglaubliches Gemeinschaftsgefühl und eine tolle Stimmung!“ Alle Emotionen hätten Platz gehabt – aber dem Ort entsprechend und respektvoll. Die Stoßgebete hätten geholfen, das 3:3 sei als „Wunder von Horn“ bezeichnet worden, so der Benediktinerpriester. Die schönen Emotionen, die Begeisterung, der Jubel – all das hätte allen gut getan.
